Hunde-Pflegemittel für die Augen

Hunde-Pflegemittel für die Augen

Das Auge des Hundes ermöglicht den Tieren, ihre Umwelt wahrzunehmen. Gleichzeitig sind die Augen empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen wie Wind, Staub oder Schmutz. Eine ausreichende Benetzung mit Tränenflüssigkeit ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der natürlichen Schutzfunktion des Auges. Besonders bei hellen Hunden können Tränen zu Verfärbungen des Fells und Ablagerungen in den Augenwinkeln führen. Eine regelmäßige Augenpflege kann dazu beitragen, die Augengesundheit zu unterstützen und das Fell rund um die Augen sauber zu halten.

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Augen-Pflegemittel für Hunde, Katzen und Pferde

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Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Thema Augenpflege beim Hund

Zum Reinigen des Auges beim Hund eignet sich ein weiches und fusselfreies Tuch. Mit warmem Wasser oder speziellem Augenreiniger angefeuchtet, lassen sich Verschmutzungen damit vorsichtig entweder zur Nase hin oder zum äußeren Augenwinkel hin wegwischen. Für jedes Auge sollte ein eigenes Tuch verwendet werden, um eine Übertragung von Bakterien von Auge zu Auge zu verhindern.

Die besonders bei hellen Hunden gut erkennbaren Tränenrückstände im Fell lassen sich am besten durch eine regelmäßige Augenroutine in den Griff bekommen. Eine tägliche, behutsame Reinigung mit einem weichen, fusselfreien, angefeuchteten Tuch der entsprechenden Stellen hilft, das Fell sauber zu halten.

Zugluft, Klimaanlagen, Staub oder Zigarettenrauch können die Augen des Hundes reizen und sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Augentropfen können bei trockenen oder leicht gereizten Augen lindernd wirken und den natürlichen Tränenfilm unterstützen.

Augenpflege beim Hund

Das Auge des Hundes: Anatomie und Funktion

Das Auge des Hundes ähnelt in seinem Aufbau dem menschlichen Auge. Die Hornhaut bildet die äußere Schutzschicht des Auges und wird durch die Tränenflüssigkeit kontinuierlich feucht gehalten. Diese befeuchtet nicht nur die Augenoberfläche, sondern spült auch Fremdkörper und Schmutzpartikel aus dem Auge und versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Hinter der Hornhaut befindet sich die farbige Iris, die durch Anpassung der Pupillengröße reguliert, wie viel Licht ins Auge gelangt. Das einfallende Licht wird anschließend von der Linse gebündelt und auf die Netzhaut projiziert. Dort werden die Lichtreize in Nervensignale umgewandelt und an das Gehirn weitergeleitet, wo das Bild der Umgebung entsteht.

 

Im Gegensatz zum Menschen besitzen Hunde hinter der Netzhaut eine reflektierende Schicht, das sogenannte Tapetum lucidum. Diese Schicht verstärkt das einfallende Licht und ermöglicht den Tieren, bei Dämmerung und schlechten Lichtverhältnissen besser zu sehen. Darüber hinaus verfügen Hunde über ein drittes Augenlid, die sogenannte Nickhaut. Sie liegt im inneren Augenwinkel und bietet zusätzlichen Schutz für die empfindliche Augenoberfläche. Gleichzeitig unterstützt sie die Reinigung des Auges, indem sie Fremdkörper und Schmutzpartikel von der Hornhaut entfernt.

Der Tränenfilm auf dem Auge

Der Tränenfilm auf dem Auge des Hundes wird durch viele Faktoren gefordert. Wind, trockene Klimaanlagen-Luft und Staub können den Bedarf an Tränen erhöhen und für die Vierbeiner unangenehm sein. Die Tränen sind besonders bei hellen Tieren gut zu erkennen, da sie Farbstoffe enthalten, die das Fell unter den Augen rot-bräunlich verfärben. Augentropfen für Hunde wie die OphtalVet® Augentropfen von almapharm wurden für Tiere entwickelt und können den natürlichen Tränenfilm auf dem Auge unterstützen. Künstliche Tränen können dabei helfen, das Auge langanhaltend zu benetzen, die Hornhaut zu schützen und zur Regeneration der Hornhaut beizutragen. Für eine länger anhaltende Wirkung eignet sich ein Augengel, das länger im Auge verbleibt als Tropfen, etwa das OphtalVet® Fluid Gel von almapharm.

Ein ausreichender Tränenfilm ist wichtig für die Gesundheit des Hundeauges und lässt sich bei Bedarf durch Augentropfen oder Augengele unterstützen.

Welche Hunde benötigen Augenpflege?

Eine Augenpflege-Routine unterstützt die Augengesundheit vieler Hunde. Zudem fallen Veränderungen am Auge beim regelmäßigen Begutachten frühzeitig auf. Verfärbungen unter dem Hundeauge lassen sich durch eine regelmäßige Reinigungsroutine mit einem weichen, feuchten, fusselfreien Tuch reduzieren. Zudem können dabei die Schmutzansammlungen am Morgen vorsichtig aus den Augenwinkeln entfernt werden.

Bei langhaarigen Hunden kann das Fell die Sicht beeinträchtigen und die Hornhaut reizen. Regelmäßiges Frisieren, um die Augen haarfrei zu halten, hilft dem Hund, stets den Durchblick zu behalten.

Hunderassen wie Mops oder Französische Bulldoggen sind aufgrund ihrer flachen Schädel anfälliger für Augenprobleme. Die Augenhöhlen umschließen das Auge nicht ausreichend oder das Augenlid schließt nicht vollständig, sodass die natürlichen Tränen zum Teil nicht ausreichen. Hunderassen, bei denen die Augenlider herabhängen, wie Basset, Bluthund, Mastiff, Neufundländer oder Boxer, haben ebenfalls einen erhöhten Tränenbedarf, weil das Auge nicht vollständig schließt. Augentropfen oder Augengele für Hunde können in diesen Fällen den natürlichen Tränenfilm auf dem Auge unterstützen.

Eine regelmäßige Augenpflege kann zur Augengesundheit beitragen sowie das Fell sauber und das Blickfeld fellfrei halten.

Wann benötigen Hunde Augenpflege?

Einige Situationen und Umwelteinflüsse können die Augen des Hundes besonders strapazieren. Beispielsweise Spaziergänge am Meer mit Sand, Staub und Salzwasser beanspruchen die empfindliche Augenoberfläche. Auch Wind und Zugluft, etwa beim Autofahren mit geöffnetem Fenster oder bei stürmischem Wetter, können zu einer erhöhten Verdunstung des Tränenfilms führen. Darüber hinaus sind Auto-, Zug- oder Flugreisen häufig mit trockener, klimatisierter Luft verbunden. In solchen Umgebungen benötigt das Auge mehr Tränenflüssigkeit, um ausreichend befeuchtet zu bleiben. Besonders ältere Hunde sowie Tiere mit empfindlichen Augen können in solchen Situationen von einer regelmäßigen Kontrolle und einem schonenden Augen-Pflegemittel profitieren.

In Situationen, in denen das Auge durch Umwelteinflüsse besonders gefordert ist, können Augen-Pflegemittel, wie Tropfen und Gels dem Auge des Hundes zusätzliche Unterstützung bieten.