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Mein Tier frisst keine Tabletten, kann ich Ihre Tabletten auch zu Pulver zerkleinern?

Generell sind Tabletten sehr einfach zu verabreichen und zu dosieren. Wenn Ihr Tier die Tablette nicht gerne einzeln als Leckerli aufnimmt, versuchen Sie zunächst, die Tablette in einer kleinen Menge Futter oder einer besonderen Leckerei zu verstecken, wobei Sie darauf achten sollten, ob die Tablette auch tatsächlich mitgefressen wurde.

Sollte Ihr Tier die Tablette auch auf diese Weise verweigern, ist es kein Problem unsere Tabletten zu zerstoßen und dann als Pulver unters Futter zu mischen.

Welche Kohlenhydrat-Quellen eignen sich für BARF-Rationen, wenn Weizen und Reis tabu sind?

Hirse, Mais, Quinoa und Kartoffeln sind von Barfern akzeptierte Kohlenhydratquellen

Gut verdaulich sind sie jedoch nur, wenn die Stärke zuvor hydrothermisch aufgeschlossen wurde. Sie können also auf keinen Fall unbehandelt verfüttert werden.

Tipp für die Praxis: Getreideflocken sind eine Alternative, um den speziellen Vorstellungen von Barfern entgegenzukommen und trotzdem die unabdingbare Versorgung des Hundes mit Stärke zu gewährleisten. In Flocken ist die Stärke bereits bei der Herstellung verdaulich gemacht worden. Flocken können in begrenztem Umfang auch zur Katzenfütterung eingesetzt werden, wenn auf stärkehaltige Futtermittel nicht völlig verzichtet werden soll.

Was kann ich als Aminosäuren-Quelle in BARF-Rationen füttern?

Eier: wichtige Aminosäuren und Enzym-Inhibitoren

Eier (ohne Schale) sind hochverdauliche Protein- und Fettquellen. Das Rohei enthält jedoch bioaktives Avidin, das Biotin bindet und seine Resorption verhindert. Im rohen Eiklar sind ebenfalls Trypsin-Inhibitoren enthalten, die eine komplette Proteinverdauung behindern und zu Darmstörungen führen können.

Tipp für die Praxis: Während die Rohverfütterung des Eidotters problemlos ist, bietet sich für das Eiklar eine Erhitzung zur Inaktivierung der Antagonisten an. Wird dies abgelehnt, muss Biotin entsprechend hoch supplementiert werden.

Was kann ich als leichtverdauliche Proteine in BARF-Rationen füttern?

Milchprodukte: leichtverdauliche Proteine und ein wenig Kalzium

Milchprodukte, wie z. B. Speisequark oder Hüttenkäse sind vor allem hochverdauliche Proteinquellen. Als einzige Kalziumlieferanten sind sie jedoch nicht ausreichend.

Tipp für die Praxis: Supplementieren Sie Kalzium gezielt durch einen geeigneten Ergänzer.

Was kann ich als hochverdauliche Eiweiß-Quelle in BARF-Rationen füttern?

Fisch: hochverdauliche Eiweiß-Quelle und Thiamin-Killer

Bei häufiger Verfütterung von rohem Fisch ist zu beachten, dass es durch die hohe Thiaminase-Aktivität einiger Fischarten zu einem Mangel an Thiamin (Vitamin B1) kommen kann.

Tipp für die Praxis: Bei einer gewünschten Rohfischfütterung sollte man thiaminasefreie Fischsorten (v. a. Dorsch, Scholle und Bachforelle) bevorzugen oder Vitamin B1 einzeln supplementieren.

Was kann ich als hochwertige Protein-Quelle in BARF-Rationen füttern?

Fleisch und Innereien: nicht nur Quelle hochwertiger Proteine

Neben Muskelfleisch mit etwas Fett können zusätzlich Innereien wie z. B. Herz, Pansen, Blättermagen, Lunge und Leber verfüttert werden. Leber ist jedoch wegen des hohen Gehaltes an Vitamin A nur begrenzt einsetzbar. Pansen und Blättermagen sollte man wegen ihres hohen Anteils an Bindegewebe nicht zu häufig verfüttern, weil sie Blähungen verursachen können.

Tipp für die Praxis: Die empfohlene Menge an roher Leber für Hund und Katze beträgt ca. 0,5g – 1g pro kg Körpergewicht pro Tag.

Welchen Nachteil hat Seealgenmehl als Jod-Quelle in BARF-Rezepten?

Mögliche Nachteile sind:

  • Risiko einer Jod-Überversorgung
  • Risiko einer Hyperthyreose

Welchen Nachteil hat Leber als Vitamin-A-Quelle in BARF-Rezepten?

Mögliche Nachteile sind:

  • Risiko einer Vitamin-A-Überversorgung
  • Durchfallrisiko bei roher Leber
  • Bei Katzen Spondylose im Halswirbelbereich
  • Risiko einer Leber- und Nierenfunktionsstörung

Welche Nachteile haben Eierschalen als Kalzium-Quelle in BARF-Rezepten?

Mögliche Nachteile sind:

  • Salmonellenrisiko bei Rohei
  • Begrenzte Haltbarkeit
  • Risiko einer Fehlversorgung mit Kalzium und Phosphor